Bierlexikon

Bierlexikon

ALKOHOLFREI

Schmeckt besser als Apfelsaft und hat auch noch deutlich weniger Kalorien: Das Freiberger Alkoholfrei. Mittels Vakuumrektifikation wird dem Bier solange der Alkohol entzogen, bis mit maximal 0,5 % vol. Alkoholgehalt, etwa so viel wie beim Apfelsaft, eine erfrischend-bierige Alternative zum herb-frischen Freiberger Pils entstanden ist. 

ANTRUNK

Der Bierprobe erster Schluck. Im Hause Freiberger immer lecker.

AROMA

Das Aroma eines Bieres zeigt sich in der Fülle des Geschmacks und Geruchs eines Bieres. Die Wahl der Rohstoffe – insbesondere der Hopfensorte sowie der verwendeten Malzmischung –, aber auch das „Haustier Hefe“ geben dem Bier sein einzigartiges Aroma.

BIERGARTEN

Dein Platz an der Sonne, idealerweise mit Freiberger auf und geselliger Runde am Tisch.

Die heute bekannten Biergärten gehen auf die „Bierkeller“ zurück, die einst angelegt wurden, um das Bier im Sommer kühl zu halten. Oftmals reichte die Kälte dieser Keller nicht aus, sodass zusätzlich Kastanien gepflanzt wurden, die mit ihren großen Blättern Schatten spendeten. Hier durfte dann nach einer Entscheidung von König Ludwig I. das Bier auch ausgeschenkt werden, Speisen hingegen waren selbst mitzubringen.

BLUME

Wenn sie nach dem alten Spruch „Ein gutes Pils dauert sieben Minuten“ gezapft wurde, ist sie schon ganz schön alt. Denn heute braucht es für die perfekte Schaumkrone nur noch eine Minute.

So geht’s: Glas mit kaltem Wasser ausspülen, dann schräg unter den Zapfhahn halten und zapfen bis die Krone den Glasrand erreicht. Das Glas kurz abstellen, sodass sich der Schaum etwas setzt. Zum Schluss das Glas noch einmal senkrecht unter den Zapfhahn halten und einen letzten Schuss auf die Krone geben. Fertig ist die perfekte Blume.

BOCKBIER

„Flüssiges Brot bricht Fasten nicht“. Bockbier hat schon die alten Mönche durch die wochenlange Fastenzeit gerettet. Man braute das Bier einfach dicker, kräftiger und wurde dadurch auch satt.

Die Herstellung erfordert großes Können, weil durch die längere Gärung und Lagerung wesentlich mehr Bukettstoffe ausgebildet werden, die den Geschmack des Bieres mehr oder weniger deutlich beeinflussen. Ein Bier für besondere Gelegenheiten.

BRAUMEISTER MICHAEL

Gehört zu Freiberger wie der Hopfen ins Bier. Sein Motto: Trinken ohne Trinkspruch ist Saufen. Deshalb hier einer seiner zahlreichen Leitsätze: "Bier ist ein christliches Getränk - und wenn die Frau am Abend das Bier aus dem Keller holt, ist das ein Akt christlicher Nächstenliebe."

DARREN

Beim Darren wird die vorgekeimte Gerste schonend (helles Malz, ca. 80°C) getrocknet oder geröstet (dunkles Malz, ca. 100°C). Je länger die Gerste gedarrt wird, umso dunkler wird das Malz - und auch das Bier.

EXPORT

Historisch gesehen galt als Exportbier jener Typ, der Transporte überstand, ohne schlecht zu werden. Heutzutage ist der Name Export irreführend, denn die Biere werden meist nicht exportiert. Vielmehr werden unter diesem Namen Biere angeboten, die etwas stärker eingebraut sind, um sie haltbar zu machen.

FILTRATION

Um die letzten Trübteilchen auszusondern, wird das Bier nach seiner Lagerzeit und vor seiner Abfüllung im Bierfilter filtriert. Köstlichkeiten wie unser naturtrübes Edelkeller verzichten auf diesen Prozess.

GERSTE

Roggen & Co. ziehen beim Brauen den Kürzeren: Da die Inhaltsstoffe bei der Gerste in optimalen Verhältnissen vorliegen, ist sie von allen Getreidearten für das Mälzen am besten geeignet. Bevorzugt wird in Deutschland die 2-zeilige nickende Sommergerste, da sie einen sehr geringen Anteil Eiweiß hat. Aus der Gerste entsteht beim Darren Malz, welches dann dem Brauprozess zugeführt wird.

GESUNDHEIT

Dass Bier nicht nur lecker, sondern auch gesund ist, war uns tief im Innern schon längst klar. Wissenschaftlich bewiesen ist, dass die phenolischen Verbindungen im Bier bakterientötend und krampflösend wirken und die Herztätigkeit anregen. Moderate Biertrinker entwickeln ein vermindertes Risiko für Herzinfarkte und Herzkreislauferkrankungen. Das ist doch was!

HEFE

Hefe ist der Geist des Bieres, denn sie lässt die Würze gären. Jetzt wird aus einem Teil des Zuckers Alkohol und Kohlensäure (die das Bier dann später so schön schäumen lässt). Die Hefe bleibt, abgesehen von wenigen Ausnahmen, nicht im Bier. Wenn sie ihre Schuldigkeit getan hat, wird sie  durch Filtration entfernt.

HOPFEN

Hopfen ist die Würze des Bieres, denn er beeinflusst das Aroma und die Bittere des Bieres. Er gibt also den frisch-herben Geschmack und bewirkt, dass das Bier auch wie Bier schmeckt. Der Hopfen wird zusammen mit der Würze in der Whirlpoolpfanne gekocht, wieder gefiltert und danach im Gärkeller auf rund 12 Grad Celsius gekühlt.

KELLERBIER

Das Freiberger Edelkeller wird nach einer alten Rezeptur als naturtrübe vollmundige Bierspezialität mit ausgewähltem Hopfen gebraut. Das Bier wird mit einem im Freiberger Brauhaus kultivierten Stamm untergäriger Hefe vergoren. Es reift langsam, so dass die aromagebenden Gärungsprodukte den Charakter unterstreichen können. Da es nicht gefiltert wird, behält es seine leichte Naturtrübe und erreicht dank der ausgeprägten Stammwürze einen Alkoholgehalt von 5,5% vol.

MAISCHE

Die Maische ist die Mischung aus geschrotetem Malz und Wasser, die zu einem Sud eingebraut wird. Die fertige Maische wird im Läuterbottich gefiltert, damit die festen Bestandteile (Treber)  zurückbleiben. die süße Würze wird gekocht, gekühlt und mittels Hefe zu Bier vergoren.

MALZ

Malz ist nichts anderes als umgewandeltes Getreide. Meist nimmt man Gerste, bei manchen Bieren auch Weizen. Malz – die Seele des Bieres – beeinflusst alle Merkmale des Bieres: Es gibt den Gehalt, die Fülle des Geschmacks, die Farbe, die Haltbarkeit und sogar den Schaum.

NATURTRÜB

Naturtrübe Biere schwänzen die letzte Stunde und überlassen die Filtration den anderen. Die natürlichen Bestandteile der Hefe bleiben damit im Bier enthalten. Naturtrübes par excellence ist unser Freiberger Edelkeller.

OBERGÄRIG

Als obergärig werden Biere bezeichnet, die mit obergäriger Hefe hergestellt sind, z.B. Weizenbier. Die Gärung erfolgt bei etwa 15-20 Grad Celsius. Bei der Gärung setzen sich die Hefezellen in einer Schicht auf der Bieroberfläche ab.

PASTEURISIEREN

Ist mitunter nötig, um das Bier lange haltbar zu machen – in diesem Fall durch Erwärmen des abgefüllten Behältnisses.

PFANDFLASCHE

…muss wieder zurück zum Händler. Nicht wegen der 8 Cent, sondern damit das gute Stück wiederverwendet und die Umwelt geschont werden kann. Die Idee zum Pfand liegt übrigens schon ganze 100 Jahre zurück.

PILS

Der „Renner“ ab 1863 war das sogenannte „Freibergisch Böhmisch“, ein Bier, das wir heute als „Pils“ oder „Pilsner“ bezeichnen. Das Freiberger Brauhaus stellte damit also als erste Brauerei Sachsens (evtl. sogar Deutschlands) Bier nach Pilsner Brauart her.

Pils schmeckt am besten, wenn es eine Temperatur von sechs Grad Celsius hat – und wenn man sich beim Zapfen nicht zu viel Zeit lässt. Vor allem Männer wissen den hopfig-herben Geschmack zu schätzen. Schon jetzt trinkt jeder zweite deutsche Mann mindestens einmal in der Woche ein Pils, ein Drittel sogar mehrmals in der Woche.

PROSIT

…„Prost!“, oder auch „Zum Wohl!“ – wer die Kunst der Trinksprüche nicht ganz so gut beherrscht wie unser Braumeister Michael (wie sollte man auch?), der greift als gut erzogener Vorzeige-Bier-Trinker zumindest zu einer dieser Varianten. 

REINHEITSGEBOT

In deutsches Bier gehört nur Hopfen, Hefe, Malz und Wasser. Und das seit inzwischen über 500 Jahren. Der immensen Biervielfalt tut’s keinen Abbruch – wobei das einzig Wahre natürlich aus dem Freiberger Brauhaus kommt…

SCHANKBIER

Getreu dem Motto „Keine Medizin, aber ein gutes Rezept!“ zeichnet unser Schankbier durch hohe Bekömmlichkeit, Leichtigkeit und stark erfrischende Wirkung aus.

Als Schankbier werden Biere mit einem Stammwürzegehalt von 7 - 9 % bezeichnet.

SCHWARZBIER

Frisch wie die Freude, aromatisch wie ein schöner Sommertag und so schwarz, dass sich die Sterne im Glas spiegeln. Wie alle Freiberger Spezialitäten Biere verbindet das Freiberger Schwarzbier Brautradition mit fröhlichem Genießen und erobert die Herzen der Schwarzbierkenner im Sturm.
Die tiefdunkle Farbe erhält das Schwarzbier ausschließlich durch die Verwendung von dunklen Spezial- und Caramelmalzen. Natürlich alles streng nach dem deutschen Reinheitsgebot.

STAMMWÜRZE

Als Stammwürze bezeichnet man den Anteil der im Wasser gelösten, nicht flüchtigen Stoffe aus Malz und Hopfen vor der Gärung. Beim Brauprozess werden diese unter Verwendung von Hefe anteilig in Alkohol und Kohlensäure vergoren; das verbleibende Drittel ist unvergärbarer Extrakt. Eine höhere Stammwürze führt zu einem stärkeren Bier.

TRINKSPRUCH

Ohne geht’s nicht.

UNTERGÄRIG

Als untergärig werden Biere bezeichnet, die mit untergäriger Hefe hergestellt sind, z.B. Pils, Export, Bock, Doppelbock und Lager. Da der Gärungsprozess bei Temperaturen von 8 bis 12 Grad Celsius erfolgen muss, setzte sich diese Brauart erst seit der Erfindung der Kältemaschine 1876 durch.

WASSER

Wasser ist der Körper des Bieres, denn es wirkt sich auf die Qualität des Bieres, die Bekömmlichkeit und die Durststillung aus. Es bildet mit rund 92 % den größten, wenn auch nicht den wichtigsten Anteil am Bier.